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Luca Franke ganz oben auf dem Podium

AMSC NEWSCENTER

Beim siebten Vorlauf des ADAC Kartslalom-Cups lief es für die 10 AMSC Marl-Hüls Slalomfahrer fast durchgängig gut, alleine vier von ihnen landeten in den TOP 10.

Bereits in der Klasse 1 (8-9 Jährige) war es von Anfang an Spannungsgeladen. Nachdem einige Fahrer bereits den Parcours gemeistert hatten, musste der ausrichtende Verein auf das Reservekart zurückgreifen, da die Hinterachse des einen Einsatzkarts krumm war. Da hieß es für alle Kiddies Nerven behalten. Einem der AMSC Piloten gelang dieses auch ohne weiteres. Luca Franke hatte sich für den 7. Vorlauf in Hagen vorgenommen das Podium zu betreten und dass ganz oben. Schon die erste Wertungsrunde verlief vielversprechend und brachte ihn mit einer Fahrzeit von 37,58 Sek. auf Platz 2. Doch es folgte ja noch der 2. Wertungslauf. Hier war er zwar etwas langsamer unterwegs, mit einer Fahrzeit von 38,13 Sek., doch mit Kopf gefahren. Er blieb bei 0 Fehlern im Gegensatz zu seinem direkten Konkurrenten des Tages. Dieser fing sich im 2. Wertungslauf eine Pylone ein, die 2 Sek. Strafzeit für ihn bedeutete und so hieß es am Ende Platz 1, ganz nach oben auf´s Podium.

Bei dem zweiten K1 Fahrer des AMSC Marl-Hüls klappte es leider nicht ganz so gut, bedingt durch einen Torfehler im ersten Wertungslauf und einen Pylonenfehler im 2. Wertungslauf hieß es am Ende Platz 22 für Maurice Günther, der in seinem ersten Jahr Kartslalom fährt. Im Anschluss ging es dann spannend weiter mit der Klasse 2. Tim Habicht fuhr zwei fast identische Fahrzeiten von 36,12 Sek. und 36,13 Sek. und alle fieberten mit, dass er fehlerfrei blieb, was im auch gelang. Durch seine tolle souveräne Leistung bekam auch er am Ende seine Belohnung, denn auch für ihn hieß es, rauf auf´s Podium, Platz 2!

Lennard Kownatka hatte nicht ganz soviel Glück. Im 1. Wertungslauf fielen leider 2 Pylonen die 4 Sek. Strafzeit bedeuteten und ihn am Ende auf Platz 14 plazierten. Stellvert. Jugendleiter Oliver Czubaszek konnte Lennard aber trösten, denn mit 2 Pylonenfehlern auf Platz 14 von 32 Fahrern zu kommen ist mehr als eine tolle Leistung.

In der Klasse 4 ging es dann weiter mit den Kartpiloten des AMSC und hier versprach es auch wieder Spannung zu geben. Marvin Biernat und Felix Ritter konnten durch einen Pylonenfehler nicht vorne mitfahren und belegten am Ende Platz 25 und Platz 19. Doch es ging ja noch mit drei weiteren AMSC Piloten in dieser Klasse weiter. Felix Händly fuhr zwei fehlerfreie Wertungsläufe (36,66/37,05), doch den Topspeed konnte er nicht ganz mitgehen und kam am Ende auf Platz 14. Sven Rode kam den Zeiten der Spitze schon recht nah (35,94/36,23), im reichten diese Zeiten für Platz 9 und somit TOP 10.

Die Spannung stieg mit Oliver Czubaszek jun. in dieser Klasse. Seine erste Wertungszeit verhieß schon so einiges, mit einer Fahrzeit von 35,01 Sek. hieß es vorläufig Platz 3. In seinem zweiten Wertungslauf setzt er nochmal alles auf eine Karte. Er knackte die 35 Sekundenmarke mit einer Fahrzeit von 34,97 Sek., doch leider hatte sich eine Pylone eingeschlichen und er musste 2 Strafsekunden zu seiner Fahrzeit addieren. In die Ferne gerückt der 2. Platz (ohne Pylonenfehler), doch durch seine schnellen Runden hieß es trotzdem noch Platz 8.

Pechvogel des Tages war dann der letzte Fahrer des AMSC Marl-Hüls in der Klasse 5. Mit einer Fahrzeit von 35,09 in der ersten Wertungsrunde wäre Philipp Müller nur knapp an den Top 10 Platzierungen vorbeigeschrammt, doch in der 2. Wertungsrunde klemmte sich eine Pylone durch einen Fahrfehler unter sein Vorderrad, zwang ihn stehen zu bleiben, weil das Kart sich nicht mehr lenken lies. Nicht nur die Zeit war dahin, er musste auch noch Strafsekunden für Pylonen- und Torfehler in Kauf nehmen, Platz 25. Die Mannschaftswertung wurde dann nochmal spannend. Die Mannschaft des AMSC Marl-Hüls konnte sich nochmals gemeinsam auf dem Podium postieren, Platz 3.

Am 17. Juli geht es dann weiter mit dem 8. und somit letzten Vorlauf des ADAC Kartslalom-Cup beim MFC a.d. Schnee Herdecke nochmals in Hagen.

Text: Kerstin Franke


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